Viele Unternehmen sind anfangs abgeschreckt, wenn sie Angebote für Videoproduktionen einholen. Die Spannweite reicht von "Freundschaftspreisen" des studentischen Neffen bis hin zu fünfstelligen Summen von großen Werbeagenturen. Hier kläre ich transparent auf, wie sich die Kosten für einen modernen Imagefilm zusammensetzen.
Faktor 1: Die Konzeptionsphase (Pre-Production)
Ein guter Film entsteht nicht am Set, sondern im Vorfeld. Dazu gehören: Zielgruppenanalyse, Skripting, Storyboard, Location-Scouting und Casting (von eigenen Mitarbeitern oder professionellen Schauspielern). Dieser kreative Part macht bei High-End-Projekten oft 20-30% des Budgets aus.
Faktor 2: Drehzeit und Crew
Wie viele Tage wird gedreht? Reicht ein Solo-Shooter (wie ich oft bei Startups) oder brauchen wir einen separaten Ton-Mischer, Beleuchter und Visagisten? Die Crewgröße und die Drehtage multiplizieren den Aufwand extrem.
Faktor 3: Equipment (Das "Warum sieht das nach Kino aus")
Hochwertige Cinema-Kameras, Cine-Objektive, schwere Gimbals für weiche Kamerafahrten, Drohnen für Luftbilder und riesige Licht-Setups. Professionelles Equipment ist teuer in Anschaffung und Versicherung – bringt aber den visuellen Wow-Effekt.
Faktor 4: Post-Produktion und Lizenzen
- Schnitt und Dramaturgie
- Farbkorrektur (Color Grading)
- Sound-Design (z.B. das Zischen einer Maschine oder Wind unterstreichen)
- GEMA-freie oder kommerzielle Musiklizenzen
Als Richtwert: Ein solider, professioneller Imagefilm für den Mittelstand oder Startups bei mir beginnt in der Regel bei ca. 3.000 - 4.000 Euro aufwärts – dafür bekommen Sie Premium-Qualität ohne den aufgeblähten Personal-Wasserkopf großer Agenturen.


